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Fragen und Antworten zu Bettsystemen


Wie sieht das perfekte Bett aus?

Je hektischer unser Alltag, desto wichtiger ist es, im Schlaf frische Energie zu tanken und dem Körper die verdiente Erholung zu geben. Das A und O ist ein ergonomisch vorbildliches Bettsystem mit einer genau abgestimmten hochwertigen Matratze. Das System sollte nachts die Wirbelsäule angemessen lagern und abstützen - je nach Ihren individuellen Bedürfnissen.
Angepasste Ergonomie heißt, dass sich die Matratze dem Körper anpasst und nicht umgekehrt. Da jeder Mensch einzigartig ist, gibt es keine Matratze, die für alle Menschen gleichermaßen passt. Somit besitzt die individuelle Anpassung des Bettsystems einen sehr hohen Stellenwert.

Soll ich eine harte oder weiche Matratze nehmen?

Diese Frage ist so alt wie die Geschichte der Matratzen. Jedenfalls sollte man sich vor scheinbaren Fachaussagen wie "harte Matratzen sind gut für die Wirbelsäule" nicht beeindrucken lassen. Viel wichtiger ist es, dass der Körper an den Stellen entlastet wird, wo eine Entlastung sinnvoll ist (z.B. Schulterzone), und dort unterstützt wird, wo es nötig ist (z.B. Lordosebereich, Nacken). Alleine aus dieser Aussage läßt sich ablesen, dass bei der Wahl der richtigen Schlafunterlage hart-weich-Kategorien in den Hintergrund rücken.

Welche Größe sollte die Matratze - das Bett haben?

Als Faustregel gilt: Körpergröße plus 20cm soll die Mindestlänge des Bettes sein und man sollte die Mindestbreite von 90cm, bei Doppelbetten 160cm nicht unterschreiten. Die Mindesthöhe des Bettes sollte vor allem bei älteren Menschen in 45 bis 55cm Höhe liegen.

Was tun, wenn man im Schlaft stark schwitzt?

Niemand sollte "im eigenen Saft schmoren". Rund 0,5l Flüssigkeit, bei kranken Personen bis zu 1 Liter Flüssigkeit, transpiriert der Schläfer über die Hautoberfläche ab. Je mehr Feuchtigkeit von der Schlafunterlage und Bettwaren aufgesogen und an die Umgebung abgegeben wird, desto besser ist die Voraussetzung für ein gesundes Schlafklima. Natürliche Materialien eignen sich für diese Aufgabe hervorragend.

Kalt oder warm?

Ebenso entscheidend für einen erholsamen Schlaf ist das Mikroklima in der Betthöhle. Bei einem zum Frösteln neigenden Schläfer oder einem, der bevorzugt in kälteren Räumen schläft, sollte die Körperwärme durch Bettwaren und Versteppung so lange wie möglich und ganz ohne Überhitzung gehalten werden.

Wann sollte eine Matratze gewechselt werden?

Eine Matratze ist keine Anschaffung für´s Leben, sondern Ihrem Rücken und der Gesundheit zuliebe. Zehn Jahre sind daher genug! In dieser Zeit hat die Matratze bis zu 3.000 Liter Schweiß, angereichert mit Salzen und Schlacken, aufgenommen und teilweise wieder abgegeben.

Welches Schlafsystem nehme ich für mein Kind?

Gerade für Kinder ist ein erholsamer, gesunder Schlaf besonders wichtig. Ihr Organismus ist empfindlich, sie reagieren sensibel auf äußere Einflüsse, die Knochen sind noch weich, die Wirbelsäule noch verformbar und das Immunsystem in der Bildung.

Ausreichend guter Schlaf ist daher eine der Grundvoraussetzungen für die gesunde Entwicklung des Kindes.
Eine nicht unterschätzbare Rolle spielt dabei die richtige Schlafunterlage! Die menschliche Wirbelsäule bildet sich in den ersten 20 Lebensjahren aus. Dies bedeutet, dass es für die spätere Entwicklung entscheidend ist, wie und worauf der junge Mensch in diesen ersten 20 Lebensjahren geschlafen hat!

Die optimale Lagerung der Wirbelsäule

Es kommt nicht alleine auf die Matratze an. Nur zusammen mit dem passendem natürlichem Bettsystem und einer Matratzenauflage erreicht ein gutes Bettsystem seine volle Wirkung.

Nachts verliert Ihr Körper bis zu 70% seiner Muskelspannung. Dann muß ein gutes natürliches Bettsystem Ihrem Körper den richtigen Halt geben.

Wie hoch ist die Ideale Liegehöhe im Schlafzimmer

Die Liegehöhe sollte mindestens 50 cm betragen, damit Sie vom bodennahen Staub und der Strahlungsintensität von Stahlbeton und anderen Bodenstrukturen verschont bleiben. Durch die erhöhte Liegefläche, wird Ihnen am Morgen auch das Aufstehen erleichtert.

Warum benötige ich eine Matratzenauflage?

Wir empfehlen für jede Matratze eine passende Auflage. Die Matratzenauflage nimmt jede Nacht Ihren Schweiß und Ihre feuchte Atemluft auf. Sorgen Sie am Tag dafür, daß die Feuchtigkeit (durch lüften und trocknen) wieder ablüften kann. So hält Ihre Matratze wesentlich länger und Sie liegen auch angenehmer.

 

 

 

Einflussfaktoren für den Schlafkomfort


Menschen, die an Schlaflosigkeit leiden, kennen das Problem: Sie wälzen sich im Bett von links nach rechts und finden keine Ruhe. Obwohl man eigentlich müde ins Bett gegangen ist, will es mit dem Einschlafen nicht klappen. Dazu gehen einem plötzlich Gedanken durch den Kopf, die das Einschlafen noch schwieriger machen. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die zwar schnell einschlafen, aber nicht durchschlafen können. Das Ergebnis ist in beiden Fällen dasselbe: tagsüber sind sie müde, unkonzentriert und reizbar – ob in Schule, im Alltagsleben oder am Arbeitsplatz.

Die besten Voraussetzungen für gesunden Schlaf:


Gehen Sie zunächst gelassen mit Schlafproblemen um. Wenn Sie gelegentlich schlecht schlafen, sich aber am nächsten Tag noch fit und leistungsfähig fühlen, sollten Sie sich darüber keine Sorgen machen. Damit diese Nächte die Ausnahme bleiben, haben wir wertvolle Tipps für Sie zusammengestellt.

  • Achten Sie auf das richtige Schlafklima und einen gut durchlüfteten Raum – ideal ist eine Temperatur von 16° bis 18° und eine Luftfeuchtigkeit von etwa 50 Prozent. Nicht zuletzt ist auch
    eine ruhige Umgebung Voraussetzung für einen guten Schlaf.

  • Dunkeln Sie den Schlafraum ab, denn Licht signalisiert dem Körper, dass es Tag ist.

  • Schlafen Sie auf natürlichen Materialien, denn sie erhöhen nachweislich die Entspannung des Körpers.

  • Wechseln Sie regelmäßig (mindestens alle 10 Jahre) die Matratze, immerhin muss sie jede Nacht bis zu einen Liter Schweiß aufnehmen.

  • Finden Sie Ihre individuelle Schlafdauer und verzichten Sie auf einen ausgedehnten Mittagsschlaf – er reduziert das nächtliche Schlafbedürfnis.

  • Gehen Sie erst ins Bett, wenn Sie wirklich müde sind. Es hilft nichts, sich im Bett herumzuwälzen, lenken Sie sich lieber mit einer ruhigen Beschäftigung ab.

  • Gehen Sie weder mit leerem, noch mit zu vollem Magen schlafen. Auch Alkohol und Rauchen vor dem Schlafen wirken aufreizend und schlafstörend.

  • Treiben Sie wenige Stunden vor dem Schlafengehen keinen anstrengenden Sport.
    Ein Abendspaziergang ist zur Entspannung aber durchaus empfehlenswert.

  • Vermeiden Sie es, im Bett fernzusehen oder zu lesen – Ihr Bett sollte ausschließlich dem Schlaf vorbehalten sein.

  • Am Wichtigsten: nehmen Sie Streit, berufliche oder private Sorgen und Probleme möglichst nicht ins Bett mit. Nehmen Sie sich Zeit für den Übergang vom Alltag zum Schlafen und entspannen Sie bei Musik oder einem warmem Bad mit Melisse oder Lavendelöl.

 

 



Schlafstudie belegt positive Wirkung des Bettsystems Relax 2000


Eine aktuelle Studie des Zentrums für Schlafmedizin in Berlin, von Relax Natürlich Wohnen und corpus linea in Auftrag gegeben, belegt die positiven Auswirkungen der Bettqualität auf den Liegekomfort und damit eine verbesserte Schlafqualität.

Die Studie wurde über einen Zeitraum von 12 Wochen an 100 Probanden im Alter von 35 bis 80 Jahren durchgeführt, die jeweils nach 1-3 Nächten Schlaf im Schlaflabor zu ihrem Liegekomfort befragt wurden.

98 Prozent der Probanden zeigten sich mit dem Liegekomfort zufrieden bzw. sehr zufrieden. Der Härtegrad der Matratze wurde von 80 Prozent als „genau richtig“ bewertet.

Die Mehrheit der Probanden bestätigte, dass sich die Matratze dem Körper sehr gut anpasst und Becken und Schultern optimal abstützt.